Musiker / Theatermacher

Musiker und Theatermacher

Ich bin Pianist, Dirigent, Bearbeiter, Komponist und Autor. Ich schreibe Stücke aus Klängen und aus Worten. Ich interpretiere, indem ich bearbeite. Ich versuche, die Membran zwischen Gedanke und Klang durchlässig zu machen. Mein Ideal ist die Verbindung verschiedener Künste – mit einem Ergebnis, das mehr sein sollte als die Summe seiner Einzelteile.

Diesem Ideal folgend konnte ich bereits eine Reihe außergewöhnlicher Produktionen auf die Bühne bringen.

Interview im Opernmagazin orpheus

Referenzen

Elbphilharmonie Hamburg | Bremer Shakespeare Company | Nationaltheater Tórshavn | Tivoli Kopenhagen | Symphoniker Hamburg | Tell-Spiele Interlaken | Kulturzentrum am Gasteig München | Laeiszhalle Hamburg | Oldenburgisches Staatstheater | Privattheatertage Hamburg | Liederhalle Stuttgart | Hochschule für Musik, Theater und Medien Hamburg | Argentinisches Staatstheater Buenos Aires | Hamburger Kammerspiele | EXPO 2000 | Prinzregententheater München | Sejon Performance Center Seoul | Stuttgarter Musikfest | Theater Lübeck | Ludwigsburger Schlossfestspiele | Festspielhaus Baden-Baden | Theater der Landeshauptstadt Magdeburg | Hamburger Kammeroper | Staatstheater Darmstadt | Antikenfestspiele Trier | World Music Festival Innsbruck | Landestheater Detmold | Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz | Städtebundtheater Hof | Staatliche Hochschule für Musik Trossingen | Theater Luzern | Theater Konstanz | Euro-Studio Landgraf | Stadttheater Würzburg | Theater Die Färbe Singen | Landesmusikrat Baden-Württemberg | Bundesministerium des Innern | …

Auszeichnungen

  Kulturpreis der Internationalen Bodenseekonferenz 
für die Verbindung von Theater und Musik („Geschichte vom Soldaten“ am Theater „Die Färbe“ in Singen und CD „Klavierabend“ bei Animato)

  Pegasus (Theaterpreis der EXXON-Stiftung)
für die Spielzeit 2011/12 der Hamburger Kammeroper unter meiner Leitung

  Rolf-Mares Preis (Theaterpreis der Hamburger Bühnen)
für die 2012/13 von mir bearbeitete und geleitete Produktion „Lauter Verrückte“ (Che Originali) an der Hamburger Kammeroper

  2 Nominierungen für den Monika-Bleibtreu-Preis (Hamburger Privattheatertage)
für die von mir geschriebenen bzw. bearbeiteten und geleiteten Produktionen „…und sonst gar nichts!“ und „Übern Berg“ des Theaters „Die Färbe“ in Singen

  Kulturförderpreis des Kulturförderkreises der Stadt Singen

  Kulturpreis des Lions Clubs

  FONO FORUM: CD des Monats
für die CD „Passion“ meines Ensembles [OPERASSION]

Reaktionen

  Der Eröffnungsknaller! … famos, kraftvoll … Schlussapplaus, der gar nicht enden will. Bravo, das war gut! – DIE ZEIT

  ein großartiger Spielzeitauftakt, ein Meisterwerk … weil sich Theater damit neu erfindet, indem es musikalisch wird – Singener Wochenblatt

  auf der Bühne geht der Punk ab! – Süddeutsche Zeitung

  entführt in einen völlig neuen, emotionsgeladenen Kosmos … das hat etwas Mystisches – Südkurier

  ein wirklich sehens- und hörenswertes, einzigartiges Experiment aus Text und Worten – Schaffhauser Nachrichten

  zeigt, dass Theater in der Lage ist, rasch, tief lotend und fesselnd ein gesellschaftliches Problem auf die Bühne zu bringen: direkt und eindringlich vor den Augen des unmittelbar beteiligten Publikums – Wolfsburger Nachrichten

  Musik und Wort beflügeln, ergänzen, spiegeln sich, sind sensibel aufeinander abgestimmt und nehmen sich gegenseitig nichts weg – Schwäbische Zeitung

  brillante Ideen, sinnliche Klangmischungen – DIE WELT

  eine Mischung, die unter die Haut geht – Amberger Zeitung

  und einmal mehr staunen wir, wie Dobler das Geschehen mit dramatischer Spannung in Schwung hält – DIE WELT

  starke Bilder und Worte … genug inhaltliche Substanz und emotionale Intensität, um begeisterten Applaus herauszufordern – Schweinfurter Tagblatt

  man staunt über die Wunderklänge, mag seinen Ohren nicht trauen – Hamburger Abendblatt

  eine „Verzauberung der Welt“ mit musikalischen Stilmitteln unserer Tage – Südwest Presse

  überwätigend, unglaublich, schlicht mitreißend. Das Publikum feiert den grandiosen Auftritt am Ende mit Standing Ovation – Allgäuer Zeitung

  ein starkes Stück Musiktheater – Hamburger Abendblatt

  ein berührendes Fest für die Sinne und den Verstand – Schwarzwälder Bote

  Dobler modernisiert durch Reduktion, der Grundkonflikt wird so noch schärfer herausgearbeitet – Stuttgarter Zeitung

  Ovationen wollen fast nicht enden – Pirmasenser Zeitung

  una interpretación para el recuerdo – La Nación (Buenos Aires, Argentinien)

Bühnenwerke

Das Theater muss der dramatischen audiovisuellen Macht des Kinos auf Augenhöhe begegnen. Das geht nur durch eine moderne, horizontale Erzählweise und durch die Verbindung von maximal verdichtetem Text mit Musik als ebenbürtige erzählerische Substanz. Video verwende ich gerne als assoziative dritte Ebene.

Leporellos Tagebücher – Opernspiel, frei nach Mozart
Buch und musikalische Bearbeitung Fabian Dobler, UA 2007. In Deutschland viel beachtet („Die Zukunft der Oper“ – Inge Borkh, zitiert in der Stuttgarter Zeitung), 2018 übersetzt und neu inszeniert am Nationaltheater in Tórshavn als erste Opernproduktion überhaupt auf den Färöer Inseln.   Leporellos Tagebücher

Comeback im Gegenlicht – Musiktheater als Verbindung von Schauspiel, Oper, Musik und Film
Buch und Musik Fabian Dobler, Filmsequenzen Stephan Boehme, UA und Tournee 2019. Wiederholungstourneen geplant für 2020/21 und 2021/22.   Comeback im Gegenlicht

Übern Berg – Schauspiel mit Musik
Text Detlef Vetten, Dramatisches Konzept und Musik Fabian Dobler, UA 2018.
2019 eingeladen zu den Privattheatertagen Hamburg und nominiert für den Monika-Bleibtreu-Preis

Sänger lügen nicht – Komödie
für singende Schauspieler, Akkordeon und (virtuelles) Orchester; Buch und Musik Fabian Dobler

Kompositionen / Musikproduktion

Ich schreibe Theatermusik. Wie bei meinen eigenen Bühnenwerken begreife ich auch hier die Musik als Teil des dramatischen Geschehens. Sie dient dem Stück und der Inszenierung, aber sie ist weit mehr als nur emotionale Ausschmückung. Das funktioniert so gut, dass eine vermeintlich banale 20er-Jahre-Revue (…und sonst gar nichts!) für einen Theaterpreis nominiert wurde, der keine Sparte für Musiktheater hat (Monika-Bleibtreu-Preis). 

Meine jüngsten Projekte sind Kompositionen für die Neuinszenierung des Wilhelm Tell von Schiller der Tellspiele Interlaken (dem größten Freilichttheater der Schweiz) sowie für die Deutsche Erstaufführung von Die Wahl von Oscar-Nominee David Hare der Bremer Shakespeare Company.

Wenn Live-Musik im Theater vor Ort nicht möglich ist, setze ich meine Partituren um als Mischung aus real und virtuell eingespielten Instrumenten. Diese Arbeitsweise eignet sich auch für die Filmproduktion.

Wilhelm Tell (Friedrich Schiller)
Große Theatermusik
Tell-Spiele Interlaken

Die Wahl (David Hare)
Bremer Shakespeare Company

Opening (Opernball 2018)
Staatstheater Oldenburg

Anatomie Freiheit (Nete Mann)
Theater in der GEMS, Singen

Die Affäre Rue de Lourcine (Eugène Labiche)
Theater Die Färbe, Singen

Ein Schloss in Schweden (Françoise Sagan)
Theater Die Färbe, Singen

Im weißen Rössl (Ralph Benatzky)
Theater Die Färbe, Singen
(gemeinsam mit Kurt Rehfeld)

Don Camillo (Giovanni Guareschi)
Theater Konstanz

Tango! Tango! (Marie Luise Hinterberger)
Theater in der GEMS, Singen

…und sonst gar nichts! (Max von Sydow)
Theater Die Färbe, Singen

Bearbeitungen

Seit 2004 schreibe ich moderne Kammerfassungen großer Werke vergangener Epochen. Dabei komprimiere ich, verdichte, gieße in neuen Klang und setze in neuen Zusammenhang. So entstehen Programme und Stücke für mein Ensemble [OPERASSION], aber auch für die Hamburger Kammeroper, das NDR-Elbphilharmonie-Orchester, die Symphoniker Hamburg, die Staatstheater Oldenburg und Lübeck, das Innenministerium, etc.…

Opernbearbeitungen

(ganze Opern, verlegt bei Ricordi)

Carmen (Georges Bizet)

Che Originali (Simon Mayer)

Der Freischütz (Carl Maria von Weber)

Der Vampyr (Heinrich Marschner)

Die Fledermaus (Johann Strauß)

Guntram (Richard Strauss)

I Pagliacci (Ruggero Leoncavallo)

Il Re Teodoro (Giovanni Paisiello)

L’Elisir d’Amore (Gaetano Donizetti)

L’Italiana in Algeri (Giacchino Rossini)

The Scarlet Letter (Fredric Kroll) 

Klangbeispiele

  1. Instrumental Massenet - Fabian Dobler 3:45
  2. Why should I waken me? Massenet - Fabian Dobler 2:31
  3. Ah, come my tears... Massenet - Fabian Dobler 2:24
  4. As when the child returns... Massenet - Fabian Dobler 2:04
  5. Praeludium Bach - Fabian Dobler 1:57
  6. Arie Freihild R. Strauss - Fabian Dobler 2:26
  7. Ouvertüre Traviata Verdi - Fabian Dobler 3:54
  8. Ouvertüre Tell Fabian Dobler 0:42
  9. Tell Almabtrieb Fabian Dobler 1:51
  10. Passacaglia Zwing Uri Fabian Dobler 2:14
  11. Attinghausens Tod - Übergang Fabian Dobler 2:23
  12. Apfelschuss Triumph bis Gesslers Frage Fabian Dobler 0:38

Dramatische Konzerte

für [OPERASSION]

Romantik 2.0

LiebeDramaWahnsinn

Passion

Italianissimo!

America!

Opernwelten

Konzert-Bearbeitungen

NDR-Elbphilharmonie-Orchester
Elph Cellisten
Teile der Programme 2018 und 2019

Symphoniker Hamburg
ACUATRO
Tangofantasien

Landesmusikrat Baden-Württemberg
Programm ALJO 2017

Bundesministerium des Innern
Musik zum Gedenken der Euthanasie-Opfer

Ausbildung

Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover:
Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling,
Komposition bei Alfred Koerppen,
Philosophie bei Ulrich Pothast,
Dirigieren bei Hans-Herbert Jöris und Lutz Köhler.

Private Studien in Zürich:
Dirigieren bei Nello Santi,
Kulturmanagement und Opernregie bei Marc Belfort.

Masterclass am Birkbeck College, University of London und 
Online-Studium am Writer’s Studio in Los Angeles:
Drehbuchautor bei John Truby

Dirigent

Ich dirigierte bis jetzt ca. 1500 Vorstellungen der Sparten Oper, Operette, Musical und Konzert. Ich war fest engagiert als Kapellmeister und Musikalischer Leiter u.a. am Stadttheater Würzburg, am Landestheater Hof, am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg. 5 Jahre war ich musikalischer Leiter der Hamburger Kammeroper. Ich gastierte u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Theater Luzern, bei den Antiken Festspielen Trier und am Argentinischen Staatstheater Buenos Aires.

Pianist

Mein Instrument ist das Klavier. Den Klavierpart der meisten meiner Stücke, Programme und Produktionen spiele ich selber und genieße dabei die Kommunikation mit den anderen Künstlern auf der Bühne. Ich spiele auch Solo- und Orchesterkonzerte, nehme CDs auf, mache Kammermusik, Korrepetition und Liedbegleitung.

Auftritte in Europa, Nord- und Südamerika und Asien.

CDs

Liszt-Transkriptionen
Klavier solo – Animato

Passion
Kammermusik von Bach und Piazzolla
Ensemble [OPERASSION] – ANTES
(FONO FORUM: CD des Monats)

Buenos Aires – mi amor
Originalmusik von Astor Piazzolla
Ensemble [OPERASSION] – ANTES

Operassion Vol.1 

Oper bis Tango
Ensemble [OPERASSION] – AVA

Alfred Koerppen Edition
Sonaten über ACD (UA und EA)
Klavier solo – harmonia mundi

Rilke-Lieder
von Regina Wittemeier (EA) und Paul Hindemith
Gesang und Klavier – Thorofon 

Klavierabend
u.a. mit Chopin, 12 Etuden op. 10
Klavier solo – Animato

Lehrer

Als Künstler gehört für mich das Vermitteln von Erkenntnissen und das Weitergeben von Erfahrungen an die nächste Generation dazu. So arbeitete ich u.a. als Gastdozent an der Hochschule für Musik Trossingen (Dirigent des Hochschulorchesters anlässlich der Verleihung des Kulturpreises der Bodenseekonferenz), gab zusammen mit dem Bariton Douglas Yates Meisterkurse an der Bayerischen Akademie Hammelburg, dirigierte die Landesjugend-Orchester der Sparte Akkordeon der Länder Bayern und Baden-Württemberg, leitete Proben des Hamburger Landesjugendorchesters und war 2018 Gastdozent (Ensembleleitung) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hamburg.